Blaues Blut än schwazze Klütte

Zum Inhalt des Stückes:
Wenn der Öcher Klüttebuuer Beätes Nöffgens erklären muss, dass durch seine Ehescheidung von der Kometess von Böttel, seine Ehefrau nun seine Tante und er somit der Neffe seiner ehemaligen Frau wird, wobei diese nunmehr zu seiner Nichte avanciert, verstehen seine Freunde das zunächst nicht. Wenn er aber dann weiter ausführt, dass er durch eine Neuheirat nunmehr der Schwiegersohn von seinem Großonkel und gleichzeitig auch der „Kusäng“ seines Kindes ist, zweifeln alle an seinem Verstand. Um dies jedoch zu verstehen muss man die Vorgeschichte kennen. Beätes hat Komtessa von Böttel geheiratet, die als „Brautgeschenk“ ihren adeligen, jedoch vom Pleitegeier verfolgten Vater, Graf von Böttel, mit ins Haus bringt. Nicht nur er, sondern ein motivierter Tierbändiger und eine männerfeindliche aber zuletzt doch noch heiratswillige Sekretärin sorgen für das perfekte Chaos. Das alles, verpackt in Öcher Mundart, bietet unsere Neuinszenierung, die unserem Publikum sicherlich das eine – oder mehrere Lachtränchen aus den Augen drücken wird.

Unser Regieteam bestehend aus Judith Knisch und Ralf Leesmeister sucht jedes Jahr nach geeigneten Stoffen für unsere Kindermärchen und schreibt diese passend für unsere Bühne um. Es gilt nicht nur jedem Schauspieler eine passende Rolle zu geben. Besonderes Augenmerk legen wir darauf unsere Jugendgruppe, betreut durch Kathrin Schnitker und Sarah Mickisch mit einzubeziehen und somit auch die kleinsten Schauspieler an das Theaterspielen heranzuführen und für dieses Hobby zu begeistern.