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Startseite > Öcher Platt Stück > Kniskopp, Honk än Kaviar
Kniskopp, Honk än Kaviar

Der opjewärmde Duede

(Premiere)
Samstag, 26. März 2011

Samstag, 02. April 2011
Samstag, 09. April 2011
Samstag, 07. Mai 2011

Beginn jeweils um 19.30 Uhr
im Aachener Eurogress

 

 

Gastspiel in der Stadthalle in Alsdorf:

Freitag 13. Mai 2011
Samstag 14. Mai 2011

Beginn jeweils um 20.00 Uhr

Kartenvorverkauf


Der opjewärmde Duede 2011
E kurjües Küddelche 2012
Der opjewärmde Duede 2011
Kappes, Bonne än Nonnevötzjer 2010
Der versiegelte Bürgermeister 2008
Schöppebuur än Puttes 2007
Wat jot es könt wier! 2006
Kengerdejjes,
wat för en lüjje Bajasch
2005
Kniskopp,
Honk än Kaviar
2004
Va nüüß könt nüüß 2003

Das sagt die Presse

Sessionsstück 2004
Ein echter Moliére in Aachener Mundart

"Aber Hallo, mein lieber Autor, gehen Sie da nicht einen Schritt zu weit?" Diese Frage hielt den heute 57 jährigen Spielleiter Bernd Dreyer nicht davon ab, bereits im Jahre 1999 den Grundstein zu einer Inszenierung zu legen, die im Jahre 2004 realisiert wird. Befragt, warum er das Wagnis eingeht, einen Klassiker für ein Mundarttheater vorzubereiten, erklärt er: "Als ich Moliéres Geschichte vom "Geizigen" las, war ich fasziniert. Zunächst von der Person des geizigen Harpagon, seiner stets wechselnden Launen, seiner gierigen Sucht nach Geld und Geltung. Aber auch der Wortwitz, die Lebendigkeit der Sprache und Redewendungen reizten mich, dieses Werk für die Aachener Mundart und damit auch für das Aachener Heimattheater einzurichten!" Hinzu kamen die herrlichen Typen, die im Besitztum des vermeintlich Armen reichen, ihre Dienste verrichten müssen. Nach den ersten 30 Drehbuchseiten wanderte das Konzept zunächst einmal in eine der vielen unbenutzen Dateien des Computers und wurden unter dem Stichwort: „Geizig“ abgespeichert. Meine Computerkenntnisse, die 1999 den Wissensstand eines "I-Köttels“ der 1. Klasse entsprachen, hatten es aber geschafft, den "Geizigen" bis im Jahre 2003 im Speicher zu konservieren. Beim Abruf der Dateien störte er zwar immer und wäre beinahe aus lauter Frust schon gelöscht worden, wäre da nicht die verzweifelte Suche nach einem neuen Bühnenstück gewesen. Ria Hyrenbach, die seit einigen Jahren meine Co-Pilotin im Sachen Spielleitung beim Aachener Heimattheater ist, wurde als erste mit den Auswüchsen meiner klassischen Ambitionen überschüttet. Ich war dann aber ganz erstaunt, als sie mir sagte, so was könne man auf die Bühne bringen. Ich solle nur mal ruhig "dat Ding" zu Ende schreiben. Ich war so erfreut und überrascht, dass ich nach Hause eilte, den Computer anwarf, direkt zwanzig neue Seiten schrieb, um dann beim Abspeichern den unwiderruflichen Fehler machte, die falsche Taste auf dem Compi zu drücken. 120 Seiten waren da für die Katz. Auch mein Sohn, der mir in Sachen Computer meilenweit und unerreichbar fern voraus ist, verkündete, das ich diese Speicherung sehr gründlich und nach allen Regeln eines Computer-Fach-Mannes hervorragend und auszeichnungswürdig gelöscht habe. Jedoch mit Hilfe des Heiligen Antonius, gelang es mir anhand von handschriftlichen Aufzeichnungen, einen Großteil des gelöschten Manuskripts wiederherzustellen. Zwecks sprachlicher Reinigung übergab ich das Werk an Ria, die auch noch ihre Ideen und Wortverbesserungen einfliessen liess, damit wir dann endlich ein bühnentaugliches Drehbuch für die erste Probe vorlegen konnten. Und nun geht es los. Moliére a la Öcher Platt. Versteht sich von selbst, dass der Harpagon in Öcher Platt den Namen Anton hat. Der Kalfaktor Valère, wurde kurzum in Vinzens umbenannt und die vielgeliebte Mariane in "Mariechen" umgetauft. Im übrigen geht es ziemlich sparsam um in der neuen Inszenierung: Nur ein Bühnenbild, eine Pause, (in der das Licht auf Sparflamme gefahren wird). Aus Kostengründen wird die Putzfrau Billa die Begrüssung der Gäste vornehmen. Der Koch wird gleichzeitig als Kutscher fungieren, kurzum gegeizt und gespart wird in der gesamten Inszenierung. Eine Hoffnung hegt das Ensemble insgesamt: "Wir hoffen dass unser Publikum am Ende des Stückes nicht mit Applaus geizt!"