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Dornröschen - 2004
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Es war einmal...Mit einer romantischen lustigen und spannenden Inszenierung lässt das Aachener Heimattheater in diesem Jahr wieder ein altbekanntes Märchen aufleben. Mit dem Rad der Zeit werden die kleinen Zuschauer in eine bilderbuchbunte Märchenwelt versetzt und treffen dort gerade rechtzeitig zur Taufe von Prinzeschen Röschen ein. Große Freude herrscht im Hause von König Edward und seiner Frau Liebtrude, deren langersehnter Wunsch, nach einem Kind, endlich in Erfüllung ging. Große Aufregung herrscht im Palast. Das aber nicht nur wegen des bevorstehenden Festes, sondern weil man 13 Feen einladen will, die ihre guten Wünsche für das Neugeborene aussprechen sollen. Zum Dank dafür, soll jede Fee einen goldenen Teller erhalten. Es sind aber nur 12 Goldteller vorhanden. Einen neuen kann man aus finanziellen Gründen nicht besorgen. König Edward war nämlich zu gutmütig und hat viele Goldtaler an die armen Leute in seinem Reiche verschenkt. Nach einer Konferenz mit seinen Ministern beschließt die Majestät: Dann laden wir eben nur 12 Feen ein! Von der Liste gestrichen wird die Fee Mysteria, die der König, so verrät er seinem Hofstaat, sowieso nicht so gut leiden kann. Mit dieser Entscheidung hat der ahnungslose König allerdings das Unglück heraufbeschworen. Die Fee Mysteria beschließt, als sie hört, dass man sie nicht zum Fest lädt, dem neugeborenen Königskind Schaden zuzufügen. Als die 11. Fee ihren guten Wunsch ausgesprochen hat, erscheint Mysteria im Schloss und spricht ihren Fluch aus: An seinem 15. Geburtstag, wird sich das junge Mädchen an einer Spindel stechen und tot umfallen! Mit Entsetzen vernimmt die ganze Festgesellschaft diesen bösen Schwur. Da aber tritt die 12. Fee ins Geschehen. Sie mildert den bösen Zauber und verkündet, dass das Kind nicht tot umfallen, sondern 100 Jahre schlafen soll. Der König befiehlt, dass alle Spindeln im Land sofort zu verbrennen sind. Mit dem Rad der Zeit werden die jungen Theaterzuschauer dann im Eiltempo 15 Jahre weitergeleitet. Nicht nur ausgelassene Stimmung herrscht an Röschens Geburtstag im Schloss. Man erinnert sich an den bösen Fluch der Fee Mysteria. Die Garde der kleinen Ritter - echte Soldaten kann der König sich noch nicht leisten- muss alle Tore bewachen. Minister und Generäle im Schloss sind in Alarmbereitschaft gesetzt. Und dennoch gelingt es der Fee Mysteria ins Schloss zu gelangen und Prinzessin Röschen ins Turmzimmer zu locken. Sie zeigt dem neugierigen jungen Mädchen ein Spinnrad und erlaubt ihm auch daran zu arbeiten. Als sich das Kind dann an einer Spindel sticht, fällt es in Schlaf. Aber auch alle anderen Schlossbewohner sinken im Zeitlupentempo in eine Traumwelt. Die gute Fee zaubert eine schützende Rosenhecke vor die Schlafenden und verkündet, dass es nur einem mutigen jungen Prinzen gelingen wird, die Prinzessin und den ganzen Hofstaat aufzuwecken. Er müsse sich durch die Hecke schlagen und Röschen einen Kuss geben. Prinz Edelmut aus dem Nachbarland reist wenig später durch die Lande und macht an der Dornenhecke Rast. Dort erblickt er die schlafende Hofgesellschaft und hält sie zunächst für Puppen. Mit seinem Schwert bahnt er sich mutig eine Gasse durch das Heckendickicht, erblickt die schlafende Prinzessin und ist direkt in sie verliebt. So verliebt, dass er ihr einen zärtlichen Kuss gibt. Nun geht alles zauberhaft schnell. Im ganzen Schloss erwacht Leben. Der Koch verabreicht seinem ungezogenen Sohn die vor 100 Jahren angedrohte Ohrfeige. Der König ist noch nicht ganz wach, als ihn Prinz Edelmut um die Hand seiner Tochter bittet. Nein, sagt der Königsvater, das Kind ist noch viel zu jung, gerade erst 15 Jahre! Als er aber erfährt, dass seine Tochter hundert Jahre geschlafen und somit 115 Jahre alt ist, willigt er sofort ein. Auf dem Schloss sind alle glücklich. Denn trotz des 100 jährigen Schlafs fühlt man sich keinen Tag älter. Nicht nur ernst, sonder auch lustig geht es bei diesem Märchen zu. Dafür sorgt Minister Quatschel, der alles falsch versteht. Küchenchef Müsli lässt nicht nur das Essen anbrennen, sondern macht seiner Frau, Köchin Müslein mit seinen dummen Sprüchen das Leben schwer. Aber auch der kleine Koch Muslino sorgt dafür dass in der Küche so einiges anbrennt. Besonders fröhlich geht es in der Runde kleinen Ritter zu, die ihrem Publikum ihre lustigsten Künste vorführen. Ein Hase, der Igel, sowie ihre Verwandten Stachulus und Hoppeline führen die Kinder durch die Märchenwelt. Sie sorgen auch dafür, dass die jüngsten Theaterfans mit ins Spiel einbezogen werden. |