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Die goldene Gans
Kinder, Muttis, Vatis, Opas, Omas und Tanten aufgepasst!
Die ernste und märchenlose Zeit ist bald vorbei.
Beim Aachener Heimattheater „Bühnenfreunde 1947“ geht es ab dem 22. November auf der Bühne wieder rund. Aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal. Denn, wer schon einmal die Märchenaufführungen der Heimatbühne besucht hat, weiß dass die Zuschauer mit ins Geschehen mit eingebunden werden. Natürlich sind die beiden beliebten Kinderfreunde Hase und Igel wieder dabei und werden kleine und große Zuschauer in die bunte Märchenwelt führen.
Und was steht dieses Jahr auf dem Speise – Pardon - Spielplan?
Eine Gans. Keine gebratene, keine gerupfte, nein eine „Goldene“
Um das Märchenthema
„Die Goldene Gans“
von den Brüdern Grimm, hat Spielleiter Bernd Dreyer eine Geschichte für die Bühne inszeniert, in der es an Aktion, Spaß, Zauberei und viel Spektakel nicht mangelt.
Hexe Killekralle und Kräuterfräulein Knuffiline Kümmel leisten sich einen erbitterten Machtkampf. Denn der armen Prinzessin Edeltrud wurde das „Lachen“ gestohlen. Fortan muss das arme Mädchen immer weinen. Im benachbarten Dorf Peppelhausen geht es da schon lustiger zu.. Zu Ehren der tapferen Gans Gertrudi, die einst das Dorf vor dem Riesen Pinkeprank rettete und dabei leider ihr Leben verlor, soll ein Denkmal enthüllt werden. Das Denkmal der „Silbernen Gans“. Oberlehrer Fröhlich und seine fleißigen Schüler haben sich auf das Fest vorbereitet, der Damenchor hat ein Ständchen eingeübt und Bürgermeister Stolzebein
soll die feierliche Festrede halten. Aber es kommt anders. Denn Hexe Killekralle, die sauer ist, weil Knuffiline Kümmel ihr die Wünschelrute nicht überlässt, schwingt wiederum ihren Zauberstab. Statt sich bei dem angesagten Fest zu amüsieren, streiten und zanken auf einmal alle Bürger miteinander. Als die Kunde ins Dorf gelangt, dass derjenige, der die Prinzessin wieder zum Lachen bringen würde, fürstlich belohnt werden soll, will ein jeder sich als Humorspender beweisen und alle eilen zum Schloss. Witze-Erzähler, Grimassenschneider und Musikanten versuchen vergeblich ihr Glück. Eine mehrköpfige Putzkolonne ist ununterbrochen damit beschäftigt, die Tränen der armen Prinzessin Edeltrud aufzuwischen. Schon glaubt keiner mehr daran, das arme Königskind je wieder lachen zu sehen, da passiert etwas Unerwartetes und alle schöpfen Hoffnung. Bis es aber soweit ist, müssen Hase, Igel und Kräuterfräulein Kümmel und vor allem auch die Zuschauer im Saal ins Geschehen eingreifen.
Über 30 Mitwirkende, Kinder- Jugendlich und Erwachsene gestalten in aufwendigen Bühnenbildern und bunten Kostümen einen Märchennachnmittag, bei dem alle Theaterfans auf ihre Kosten kommen.
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