Das Aschenputtel neu aufgelegt
Die romantische Geschichte von einem armen Mädchen, das zur strahlenden Prinzessin
aufsteigt, begeistert seit Generationen die Märchenliebhaber.
Das Aachener Heimattheater ließ dieses alte Märchen ab November 2003 auf der Bühne
wieder lebendig werden. Im Hause Andergast führen Aschenputtels Stiefmutter und deren
Töchter ein hartes Regiment. Aschenputtel muß von morgens bis abends für sie arbeiten.
Als die Königin dann noch verkündet, dass sie für ihren Sohn eine Braut sucht und alle
Mädchen des Landes zur Brautschau eingeladen werden, bricht im Hause Andergast Panik aus.
Aschenputtels Schwestern meinen, dass jede von ihnen die rechte Braut sei. Aschenputtel
selbst aber wird verboten auf das Fest zu gehen. Sie muß zu Hause sitzen und die Linsen
aus der Asche sortieren. Am Abend eilt sie mit ihren Freunden, dem Hasen und den Igel zum
Grab ihrer Mutter und erlebt dort ein Wunder. Ein traumhaft schönes Kleid fällt aus dem
Baum, den sie vor Jahren selbst dort gepflanzt hat. Als sie im Schloß auftaucht, hat der
junge Prinz nur noch Augen für sie und verkündet, dass er die rechte Braut gefunden
habe. Bis es aber zum glücklichen Ende kam, waren noch viele Abenteuer zu bestehen. Nicht
nur spannend, sondern auch lustig wurde das Grimms Märchen beim Heimattheater durch
den Hofkoch Pfannenstiel, Herold Stotterlotter und den Oberhofmeister Knoblauch
angereichert. Die jungen Zuschauer wurden durch den Hasen Meister Lampe sowie die Igel
Stachelkopf und Stachulus in die Märchenwelt geleitet. Aber die jungen Theaterfans
brauchten sich nicht nur aufs Zuschauen zu beschränken. Sie durften, Aschenputtel
sogar beim Schuheputzen helfen. Ein farbenprächtiges Bühnenbild und historisch stilvolle
Kostüme umrahmten die stets ausverkauften Veranstaltungen, die auch bei den älteren
Besuchern auf eine sehr postive Resonanz stießen |